Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen auf meinem Blog! Wisst ihr, ich beobachte die Entwicklungen rund um alternative Energien schon eine ganze Weile und bin immer wieder fasziniert, wie schnell sich alles verändert.
Erst kürzlich habe ich mich gefragt, wie diese ganze “Energiewende” eigentlich international gemanagt wird und welche Spielregeln dafür gelten. Es ist ja kein Geheimnis, dass Deutschland hier eine Vorreiterrolle einnehmen will, aber wie sieht es global aus?
Gerade in Zeiten, in denen Klimaschutz und Versorgungssicherheit wichtiger denn je sind, ist es doch super spannend zu sehen, wie verschiedene Länder und die EU zusammenarbeiten, um unsere grüne Zukunft zu gestalten – oder manchmal eben auch nicht ganz einig sind.
Ich habe da so einige interessante Einblicke gewonnen, die unser Bild von der globalen Energiewelt definitiv erweitern werden. In den letzten Monaten und Jahren gab es unglaublich viele neue Richtlinien, wie zum Beispiel die überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) der EU, die ehrgeizige Ziele bis 2030 setzt und für alle Mitgliedstaaten verbindlich ist.
Aber das ist nur ein kleiner Teil des großen Puzzles! Es geht um viel mehr als nur Windräder und Solaranlagen; es geht um Wasserstoff, um Speichermöglichkeiten und darum, wie wir alle davon profitieren können.
Ich habe mir die wichtigsten globalen Trends und die Rolle internationaler Abkommen genauer angesehen und zeige euch heute, welche Herausforderungen und Chancen uns dabei begegnen.
Lasst uns das jetzt ganz genau gemeinsam herausfinden!
Die globale Energiewende – Ein Blick hinter die Kulissen

Ganz ehrlich, wenn man von Energiewende spricht, denken die meisten sofort an Windräder an der Nordsee oder Solaranlagen auf deutschen Dächern. Aber was viele vergessen: Das ist ein riesiges globales Projekt, das weit über unsere Landesgrenzen hinausgeht.
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv damit beschäftigt, wie die Weltgemeinschaft eigentlich versucht, diesen riesigen Dampfer namens “Energiesystem” auf einen grünen Kurs zu bringen.
Und ich muss euch sagen, das ist komplexer als jedes Puzzle, das ich je in den Händen hatte! Es geht nicht nur darum, CO2-Emissionen zu senken, sondern auch um globale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Chancen und die Vermeidung von Energiearmut.
Jedes Land hat da seine eigenen Herausforderungen und Ziele, die oft miteinander kollidieren können. Das globale Energiesystem ist wie ein riesiges, verwobenes Netz, in dem jede Entscheidung an einem Ende Auswirkungen auf das andere hat.
Man spürt förmlich die Dringlichkeit, aber auch die Zögerlichkeit, wenn es um wirklich große, koordinierte Schritte geht.
Warum eine globale Perspektive so wichtig ist
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man nur durch einen Blick über den Tellerrand die wahren Dimensionen und Abhängigkeiten verstehen kann. Deutschland mag hier Vorreiter sein, aber ohne internationale Zusammenarbeit kommen wir nicht weit.
Die Sonne scheint nicht nur bei uns und der Wind weht nicht nur an unseren Küsten. Energieprobleme sind globale Probleme.
Die Rolle internationaler Organisationen und Foren
Wer zieht eigentlich die Fäden? Da gibt es eine ganze Reihe von Akteuren. Von der Internationalen Energieagentur (IEA) über die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) bis hin zu den UN-Klimakonferenzen – hier wird beraten, verhandelt und manchmal auch gestritten.
Sie setzen Rahmenbedingungen, fördern den Austausch von Best Practices und versuchen, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bekommen. Ohne diese Foren wäre ein koordinierter Fortschritt kaum denkbar.
Europa als Vorreiter: Was die EU-Richtlinien wirklich bedeuten
Als Europäer spürt man ja immer wieder, wie sehr die EU unser tägliches Leben beeinflusst. Und bei der Energiewende ist das nicht anders, ganz im Gegenteil!
Die Europäische Union hat sich unglaublich ehrgeizige Ziele gesetzt, und das nicht erst seit gestern. Die überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) ist da nur ein Beispiel, aber ein sehr prägnantes.
Sie legt nicht nur fest, wie viel erneuerbare Energie wir bis 2030 erzeugen müssen, sondern geht auch ins Detail, wie dies geschehen soll – zum Beispiel mit strengeren Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse oder der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für neue Projekte.
Das ist ein gigantischer Schritt, der alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, ihren Teil beizutragen. Und ja, ich habe selbst erlebt, wie diese Richtlinien dann vor Ort zu Diskussionen führen, zu neuen Förderprogrammen und letztlich zu handfesten Veränderungen in unserer Energielandschaft.
Es ist ein Spagat zwischen nationalen Interessen und dem gemeinsamen Ziel, aber einer, der Früchte trägt, wenn man ihn richtig anpackt.
Die RED III: Ambitionierte Ziele und ihre Auswirkungen
Die RED III ist mehr als nur ein Zahlenspiel. Sie setzt nicht nur das Gesamtziel von 42,5 % erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch der EU bis 2030 fest, sondern beinhaltet auch spezifische Subziele für den Verkehrs-, Industrie- und Wärmesektor.
Für mich persönlich ist das ein klares Signal, dass die EU es ernst meint und eine Roadmap vorgibt, der wir alle folgen müssen. Das hat direkte Auswirkungen auf die Planung von Windparks, Photovoltaikanlagen und sogar auf die Art, wie wir in unseren Wohnungen heizen.
Der europäische Energiemarkt im Wandel
Die EU arbeitet intensiv daran, einen wirklich integrierten europäischen Energiemarkt zu schaffen. Das bedeutet, dass Strom aus erneuerbaren Quellen grenzüberschreitend gehandelt werden kann und soll.
Das ist eine riesige Chance für mehr Effizienz und Stabilität, stellt uns aber auch vor die Herausforderung, die unterschiedlichen Stromnetze und Regulierungssysteme zu harmonisieren.
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren weiterentwickelt, denn ein funktionierender Markt ist entscheidend für den Erfolg der Energiewende.
Herausforderungen auf dem Weg zur grünen Zukunft
Ich muss ehrlich zugeben, so rosig die Vision einer grünen Energiewelt auch klingt, der Weg dorthin ist steinig und voller Hindernisse. Ich habe mich mit einigen Experten unterhalten, und sie alle betonen, dass wir vor gewaltigen Herausforderungen stehen, die weit über technische Fragen hinausgehen.
Da ist zum einen der Ausbau der Infrastruktur: Wir brauchen nicht nur mehr Windräder und Solaranlagen, sondern auch ein massiv erweitertes Stromnetz, das diese erneuerbaren Energien von den Erzeugungsorten zu den Verbrauchern transportieren kann.
Und das ist in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland, wo jeder Quadratmeter hart umkämpft ist, keine leichte Aufgabe. Dann kommen noch die geopolitischen Aspekte hinzu: Energietransformation bedeutet auch, alte Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen zu lösen und neue zu vermeiden.
Das ist ein sensibles Feld, das diplomatische Finesse erfordert und oft zu neuen Konflikten führen kann. Es ist ein Tanz auf vielen Hochzeiten gleichzeitig.
Netzausbau und Speichermöglichkeiten: Die Flaschenhälse der Energiewende
Der Ausbau des Stromnetzes ist absolut entscheidend, um die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarstrom zu managen. Ich habe selbst erlebt, wie Projekte stocken, weil Genehmigungsverfahren für neue Leitungen ewig dauern.
Gleichzeitig brauchen wir massive Fortschritte bei den Energiespeichern – sei es in Form von Batterien, Wasserstoff oder anderen Technologien. Ohne effiziente Speicher bleiben wir anfällig für Dunkelflauten und Leistungsspitzen.
Hier liegt aus meiner Sicht einer der größten Engpässe.
Geopolitische Abhängigkeiten und Versorgungssicherheit
Der Umstieg auf erneuerbare Energien verändert die globale Machtverteilung. Länder, die früher von Öl- und Gasexporten lebten, müssen sich neu positionieren.
Gleichzeitig entstehen neue Abhängigkeiten, etwa bei kritischen Rohstoffen für Batterien oder Solarzellen. Für mich persönlich ist die Frage der Versorgungssicherheit dabei von zentraler Bedeutung: Wir dürfen uns nicht von einer Abhängigkeit in die nächste stürzen.
Diversifizierung ist hier das Zauberwort.
Die Rolle von Wasserstoff und neuen Technologien
Wisst ihr, ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Wasserstoff auseinandergesetzt, und ich muss sagen: Das Potenzial ist gewaltig!
Ich sehe Wasserstoff als einen echten Game Changer für die Energiewende, vor allem dort, wo Strom aus Wind und Sonne allein nicht ausreicht. Denkt an Schwerindustrie, Langstreckentransport oder die Speicherung großer Energiemengen.
Die Technologie, um “grünen” Wasserstoff mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom zu erzeugen, macht riesige Fortschritte. Aber es ist noch ein langer Weg.
Die Kosten sind noch hoch, und wir brauchen eine enorme Menge an grünem Strom, um Wasserstoff in großem Maßstab zu produzieren. Es ist ein bisschen wie in den Anfangstagen der Solarenergie: Man sieht das Licht am Ende des Tunnels, aber der Weg dahin ist noch nicht vollständig ausgeleuchtet.
Die Begeisterung für diese Technologie ist jedoch spürbar, und es gibt kaum eine Konferenz, auf der nicht über Wasserstoff und seine Anwendungen gesprochen wird.
| Technologie | Vorteile | Herausforderungen | Anwendungsbereiche |
|---|---|---|---|
| Grüner Wasserstoff | Vielseitiger Energieträger, speicherbar, CO2-neutral in der Produktion | Hohe Produktionskosten, Infrastrukturausbau, Effizienzverluste bei Umwandlung | Industrie, Schwerlastverkehr, Langzeitspeicherung, Schifffahrt |
| Batteriespeicher | Schnelle Reaktion, hohe Effizienz, dezentral einsetzbar | Begrenzte Speicherdauer, Rohstoffabhängigkeit, Recyclingbedarf | Kurz- bis mittelfristige Speicherung, E-Mobilität, Heimspeicher |
| CO2-Abscheidung (CCS/CCU) | Reduktion von Emissionen aus schwer vermeidbaren Quellen | Hoher Energiebedarf, Speicherkapazitäten, öffentliche Akzeptanz | Zementindustrie, Stahlwerke, Kraftwerke mit Restemissionen |
Grüner Wasserstoff: Der Hoffnungsträger für schwer zu dekarbonisierende Sektoren
Für mich ist klar: Wasserstoff ist kein Ersatz für direkte Elektrifizierung, sondern eine notwendige Ergänzung. Besonders in Sektoren wie der Stahl- und Chemieindustrie, wo hohe Prozesstemperaturen und spezielle chemische Reaktionen erforderlich sind, sehe ich das größte Potenzial.
Auch im Schiffs- und Flugverkehr, wo Batterien an ihre Grenzen stoßen, könnte Wasserstoff oder darauf basierende synthetische Kraftstoffe die Lösung sein.
Innovationen in der Energiespeicherung und intelligenten Netzen

Neben Wasserstoff gibt es auch viele andere spannende Entwicklungen. Ich denke da an verbesserte Batteriespeichertechnologien, die nicht nur für E-Autos, sondern auch für unser Stromnetz immer wichtiger werden.
Oder an sogenannte Smart Grids, die Angebot und Nachfrage viel intelligenter miteinander verknüpfen. Das Ziel ist es, unsere Energieversorgung nicht nur sauberer, sondern auch resilienter und flexibler zu machen.
Ich finde es faszinierend, wie schnell sich hier die Dinge entwickeln.
Internationale Zusammenarbeit: Mehr als nur Abkommen
Man hört ja oft von großen internationalen Konferenzen und Abkommen, aber mal ehrlich: Die wahre Arbeit passiert oft im Kleinen, im direkten Austausch zwischen Ländern und Regionen.
Ich habe in meiner Recherche viele Beispiele für spannende bilaterale Projekte entdeckt, die zeigen, dass Zusammenarbeit weit über das reine Unterschreiben von Verträgen hinausgeht.
Es geht um den Austausch von Know-how, um gemeinsame Forschung und Entwicklung, aber auch um ganz pragmatische Dinge wie die Harmonisierung von Standards und die Synchronisierung von Netzen.
Es ist wie in einer guten Nachbarschaft: Man hilft sich gegenseitig, lernt voneinander und packt gemeinsam an. Und das ist meiner Meinung nach viel effektiver als jedes noch so gut gemeinte Abkommen, das am Ende vielleicht nur auf dem Papier existiert.
Es entsteht ein Vertrauen, das für langfristige Veränderungen unerlässlich ist.
Regionale Initiativen und bilaterale Partnerschaften
Ein tolles Beispiel sind die Kooperationen innerhalb Europas, aber auch die Partnerschaften, die Deutschland mit Ländern in Afrika oder Südamerika eingeht, um dort den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern.
Oft sind das Projekte, die nicht nur technologisch, sondern auch sozial und wirtschaftlich einen echten Unterschied machen. Ich finde es beeindruckend, wie hier konkrete Lösungen für lokale Gegebenheiten entwickelt werden.
Technologietransfer und Kapazitätsaufbau weltweit
Für mich ist es besonders wichtig, dass der globale Süden nicht abgehängt wird. Hier geht es darum, Technologien zu teilen und Wissen weiterzugeben, damit auch Entwicklungsländer ihre eigene Energiewende vorantreiben können.
Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der globalen Effizienz. Denn Klimaschutz kennt keine Grenzen, und jede Tonne CO2, die weltweit eingespart wird, kommt uns allen zugute.
Chancen für uns alle: Wie wir profitieren können
Jetzt mal Hand aufs Herz: Bei all den Herausforderungen und komplexen Regelwerken vergisst man manchmal fast, welche unglaublichen Chancen die Energiewende für uns alle bereithält.
Ich sehe das nicht nur als notwendige Bürde, sondern als eine riesige Welle des Wandels, auf der wir surfen können! Wirtschaftlich entstehen Tausende neue Arbeitsplätze in grünen Industrien, von der Produktion von Windkraftanlagen bis zur Installation von Photovoltaik.
Wer sich hier frühzeitig positioniert, hat gute Karten. Aber es geht auch um Lebensqualität: Eine sauberere Umwelt, weniger Luftverschmutzung und eine unabhängige Energieversorgung tragen massiv zu unserem Wohlbefinden bei.
Ich persönlich fühle mich einfach besser, wenn ich weiß, dass der Strom, den ich verbrauche, aus nachhaltigen Quellen stammt. Es ist eine Investition in unsere Zukunft, die sich in vielerlei Hinsicht auszahlen wird.
Wirtschaftliche Impulse und neue Arbeitsplätze
Die grüne Wirtschaft ist ein Jobmotor! Ich habe Artikel gelesen, die von Millionen neuer Arbeitsplätze weltweit sprechen, die durch die Energiewende entstehen.
Das sind nicht nur hochspezialisierte Ingenieure, sondern auch Handwerker, Planer, Logistiker. Für Deutschland ist das eine riesige Chance, sich als Innovationsstandort für Umwelttechnologien zu etablieren und diese Expertise weltweit zu exportieren.
Umweltschutz und verbesserte Lebensqualität
Mal abgesehen von der CO2-Reduktion, die natürlich im Vordergrund steht: Weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bedeutet auch weniger Ölteppiche, weniger Kohleabbau, sauberere Luft in unseren Städten.
Ich merke selbst, wie sich die Luftqualität in den letzten Jahren verbessert hat, und das ist ein direkter Effekt dieser Bemühungen. Es ist eine Investition in eine gesündere Zukunft für uns und unsere Kinder.
Zum Abschluss
Puh, das war jetzt wirklich ein tiefer Tauchgang in die faszinierende, aber auch unglaublich komplexe Welt der globalen Energiewende, oder? Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick geben und ein paar Aha-Momente bescheren. Was wir festhalten können: Es ist ein Mammutprojekt, das uns alle betrifft und das nur gemeinsam gelingen kann. Die Herausforderungen sind real und vielfältig, aber die Chancen – für eine bessere Umwelt, neue Arbeitsplätze und eine sicherere Zukunft – sind schlichtweg gigantisch. Lasst uns optimistisch bleiben und unseren Teil dazu beitragen, dass diese grüne Zukunft Wirklichkeit wird. Es lohnt sich!
Nützliche Informationen, die man kennen sollte
1. Eigene Energieeffizienz prüfen: Überlegt mal, wo ihr im Alltag noch Energie sparen könnt. Das fängt bei Kleinigkeiten wie dem Ausschalten von Lichtern an und geht bis zur Überprüfung der Isolierung eurer Fenster. Jede eingesparte Kilowattstunde hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch eurem Geldbeutel. Ich persönlich bin immer wieder überrascht, wie viel man mit bewusstem Handeln bewirken kann!
2. Auf grünen Strom umsteigen: Wenn ihr es noch nicht getan habt, schaut euch unbedingt Anbieter für Ökostrom an. Es gibt viele seriöse Unternehmen, die Strom aus 100% erneuerbaren Quellen liefern. Das ist ein super einfacher Schritt, um eure persönliche CO2-Bilanz deutlich zu verbessern, und oft ist es gar nicht teurer als konventioneller Strom.
3. Politische Entwicklungen verfolgen: Bleibt am Ball! Die Energiewende ist ein dynamisches Feld. Informiert euch über neue Gesetze, Förderprogramme und Debatten in der Politik. Eure Stimme zählt, und indem ihr informiert seid, könnt ihr fundierte Entscheidungen treffen und die richtigen Fragen stellen.
4. Regionale Initiativen unterstützen: Schaut, ob es in eurer Nähe Bürgerenergiegenossenschaften, lokale Solarprojekte oder andere Initiativen gibt, die sich für erneuerbare Energien einsetzen. Mitmachen oder unterstützen kann einen echten Unterschied machen und die lokale Energiewende vorantreiben.
5. Neue Technologien im Blick behalten: Themen wie Wasserstoff, Batteriespeicher oder intelligente Stromnetze entwickeln sich rasant. Lest euch ab und zu in die neuesten Entwicklungen ein. Das hilft nicht nur dem Verständnis, sondern zeigt auch, welche spannenden Lösungen bereits in den Startlöchern stehen.
Wichtige Punkte zusammengefasst
Die Energiewende ist ein globales Unterfangen, das weit über nationale Grenzen hinausgeht und intensive internationale Zusammenarbeit erfordert. Die Europäische Union spielt mit ihren ambitionierten Richtlinien wie der RED III eine Vorreiterrolle, indem sie verbindliche Ziele für erneuerbare Energien bis 2030 setzt und damit den Mitgliedstaaten einen klaren Fahrplan vorgibt. Trotz dieser Fortschritte stehen wir vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere beim notwendigen Ausbau der Netzinfrastruktur und der Entwicklung effizienter Speichermöglichkeiten, um die volatile Natur erneuerbarer Energien zu managen. Zudem dürfen wir die geopolitischen Abhängigkeiten und die Notwendigkeit der Versorgungssicherheit nicht außer Acht lassen, um nicht von fossilen Brennstoffen in neue Rohstoffabhängigkeiten zu schlittern. Technologien wie grüner Wasserstoff bieten dabei enorme Chancen für die Dekarbonisierung schwer zugänglicher Sektoren wie die Industrie und den Schwerlastverkehr, auch wenn hier noch beträchtliche Investitionen und Forschungsarbeit nötig sind. Letztlich profitiert jeder Einzelne von diesem Wandel, durch eine sauberere Umwelt, neue berufliche Perspektiven und eine stabilere, unabhängige Energieversorgung. Es ist ein Gemeinschaftswerk, das langfristig immense Vorteile für uns alle verspricht und bei dem jeder Beitrag zählt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: , die mich auch immer wieder beschäftigt! Wenn wir über die globale Energiewende sprechen, kommen wir am Pariser Klimaabkommen eigentlich nicht vorbei. Das ist wirklich der große Rahmen, unter dem sich fast alles andere abspielt. Wisst ihr noch, wie viel Hoffnung damit verbunden war? Es legt ja fest, dass wir alle die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius halten müssen, und am besten sogar unter 1,5 Grad. Das zwingt uns, unsere Energieversorgung massiv umzubauen.
A: ber es ist nicht nur das Pariser Abkommen! Organisationen wie die Internationale Energieagentur (IEA) oder die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) spielen eine riesige Rolle.
Sie sammeln Daten, geben Empfehlungen und vernetzen Länder, damit wir voneinander lernen können. Ich persönlich finde ja, dass diese Zusammenarbeit unglaublich wichtig ist, weil Klimaschutz keine Grenzen kennt.
Es ist faszinierend zu sehen, wie Länder plötzlich ähnliche Ziele verfolgen, auch wenn die Wege dahin manchmal sehr unterschiedlich sind. Wir in Deutschland können da eine Menge einbringen, aber eben auch viel von anderen lernen, die vielleicht schon weiter sind oder andere innovative Lösungen gefunden haben.
Es geht ja darum, dass wir gemeinsam vorankommen, oder? Q2: Du hast die überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) der EU erwähnt. Was genau bedeutet die für uns in Deutschland und im größeren europäischen Kontext?
A2: Ja, die RED, genauer gesagt RED II und jetzt die neue RED III, ist wirklich ein Game Changer für uns in Europa! Für Deutschland bedeutet das ganz konkret, dass wir unsere Anstrengungen im Bereich der erneuerbaren Energien nochmals erheblich steigern müssen.
Die EU hat sich ja zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis 2030 auf mindestens 42,5 Prozent zu erhöhen – und das ist für alle Mitgliedstaaten verbindlich.
Ich muss sagen, als ich das erste Mal davon gehört habe, dachte ich: “Wow, das ist ehrgeizig!” Aber genau das brauchen wir auch. Für uns hier in Deutschland heißt das zum Beispiel, dass Genehmigungsverfahren für Wind- und Solaranlagen beschleunigt werden sollen.
Ich sehe das schon an den vielen neuen Projekten, die hier in meiner Region geplant sind. Die EU will damit ja nicht nur den Klimaschutz vorantreiben, sondern auch unsere Energieunabhängigkeit stärken, was in den letzten Jahren, wie wir alle wissen, ja eine enorme Bedeutung bekommen hat.
Ich finde es toll, dass die EU hier so entschlossen ist und uns einen klaren Fahrplan vorgibt. Es schafft eine Art Wettbewerb der Ideen, aber im positiven Sinne, denn am Ende profitieren wir alle von einer sauberen und sicheren Energieversorgung.
Q3: Bei all den Zielen und Abkommen – wo liegen denn die größten Hürden und welche Technologien siehst du als besonders vielversprechend an, um die Energiewende weltweit voranzutreiben?
A3: Das ist die Kernfrage, oder? Ich habe mich da auch schon oft gefragt, wo der Schuh drückt. Die größten Hürden sehe ich ehrlich gesagt in der Finanzierung großer Projekte, besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern, und im Ausbau der nötigen Infrastruktur.
Es reicht ja nicht, Windräder aufzustellen; der Strom muss auch dorthin gelangen, wo er gebraucht wird. Und dann ist da noch die Akzeptanz in der Bevölkerung – das ist hier in Deutschland manchmal schon eine Herausforderung, wenn es um neue Stromleitungen oder Windparks geht.
Aber ich bin da total optimistisch, denn die technologischen Fortschritte sind einfach unglaublich! Was mich besonders begeistert, ist Wasserstoff, vor allem “grüner Wasserstoff”, der mit erneuerbaren Energien hergestellt wird.
Ich sehe darin riesiges Potenzial, nicht nur für die Industrie, die ja schwer zu dekarbonisieren ist, sondern auch als Energiespeicher und für den Transport.
Ich habe neulich einen Bericht über Pilotprojekte in Australien gelesen, die grünen Wasserstoff exportieren wollen, und dachte mir: “Das ist die Zukunft!” Auch die Weiterentwicklung von Batteriespeichern und die Digitalisierung des Stromnetzes sind für mich echte Hoffnungsträger.
Es gibt so viele kluge Köpfe, die an diesen Lösungen arbeiten, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese Hürden überwinden können, wenn wir nur weiterhin so engagiert dranbleiben.






